Ralf Zimmermann

Harmonie spielt seit jeher eine große Rolle im meinem Leben. Ob in der Musik oder in der Bewegung. Yoga ist für mich der Zustand, im Moment anzukommen. Ein Gefühl von tänzerischer Leichtigkeit. Wie ein Flow in dem man landet, wenn man auf einem Konzert völlig in der Musik untergeht und im Hier und Jetzt den Augenblick begreift, wie er ist. Yoga ist für mich oft auch wie ein guter Song, der sich bei jedem genauen Hinhören etwas verändert und etwas anderes offenbart. So wie es in einem Song ein Intro, Verse, Refrain & Solo gibt, sehe ich diese Elemente auch im Asana Flow. Das Warm-up zur Mobilisierung als Intro, die sich wiederholenden Sonnengrüße als Refrain, eine herausfordernde Peak-Asana als Solo. Genau wie in der Musik.

Das Bedürfnis nach Veränderung, nach einer Orientierung vom Außen hin zum Innen, die Neugierde mich selbst besser kennenzulernen, all das brachte mich zum Yoga. Seit 2016 unterrichte ich Vinyasa Yoga. Ich bin fasziniert von der Kraft und Klarheit, die Yoga freisetzt. Genauso wie die Dinge im Leben einem ständigen Wandel unterliegen, verhält es sich für mich mit Yoga. „Yoga is a different thing to different people“, hat mal jemand gesagt. Und genau das ist das wundervolle für mich. Genau wie sich mein Musikgeschmack im Laufe der Zeit ändert, ändert sich mein Verständnis von Yoga. Im Flow des Lebens sozusagen.

Ich möchte in meinen Stunden die Kraft, Freude und Energie vermitteln, die ich selbst immer wieder neu in meiner Yogapraxis erfahre. Meine Stunden sind manchmal herausfordernd, manchmal sanft und ruhig. Um Musik und Yoga miteinander zu verbinden, gibt es in meinen Stunden auch schon mal eine Gitarren Meditation im Savasana.

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